Die Mitarbeitenden im Gesundheitssystem kämpfen an vorderster Front gegen das Corona-Virus. Auf diesem anstrengenden Weg haben die Teams in Medizin und Pflege im St. Franziskus-Hospital immer wieder Unterstützung und Zuspruch erfahren dürfen, denn viele Menschen haben ihre Wertschätzung und ihren Dank durch ehrenamtliches Engagement und durch Materialspenden zum Ausdruck gebracht. Dafür möchten wir nun unsererseits Danke sagen!

„Bitte bleibt gesund!“: Spenden zum Schutz der Mitarbeitenden

In der Nähstube der Mauritzer Franziskanerinnen wurden Mund-Nasen-Schutzmasken für das St. Franziskus-Hospital gefertigt.

Wie man sich selbst und andere möglichst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen kann, wurde lange diskutiert. Unterschiedliche Meinungen gab es vor allem bei der Frage, ob das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nun sinnvoll sei oder nicht. Als dann praktisch über Nacht die allgemeine Maskenpflicht in NRW eingeführt wurde, waren Schutzmasken jeder Art innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. In dieser Situation erlebte St. Franziskus-Hospital eine Welle der Hilfsbereitschaft: So entwickelten die Ordensschwestern der Mauritzer Franziskanerinnen in ihrer Nähstube ein Schnittmuster für Stoffmasken und begannen mit der Serienproduktion. Auch viele unserer Mitarbeitenden sowie Familienmitglieder und Freunde nähten in ihrer Freizeit Mund-Nasen-Masken, die sie dem Hospital zur Verfügung stellten. Außerdem wurden 60 Masken von Mitgliedern der DITIB-Zentralmoschee Münster genäht, und weitere 3.500 Exemplare stellte die Schule für Modemacher Münster ehrenamtlich her. Die Bettfedernfabrik Otto Keller aus Altenberge spendete sogar 11.000 Stoffmasken.

Klaus Abel, Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals (li.), freute sich über die Visier-Spende der Brüder Dr. med. Axel Sehrt (re.) und Prof. Dr.-Ing. Jan Sehrt.

Neben diesen zahlreichen und höchst willkommenen Masken wurden auch 150 Schutz-Visiere gespendet, die von Dr. Axel Sehrt, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Kinderorthopädie und Oberarzt in unserer orthopädischen Klinik, gemeinsam mit seinem Bruder, Prof. Dr.-Ing. Jan Sehrt, Leiter des Lehrstuhls für Hybrid Additive Manufacturing an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt und im 3D-Druck hergestellt wurden. Diese Visiere fanden u.a. auf der Isolierstation und im Kreißsaal ihre Einsatzorte.

„Haltet durch!“: Spenden für den kleinen Lichtblick zwischendurch

Vielen Menschen war es seit Beginn der Corona-Pandemie ein großes Bedürfnis, unseren Mitarbeitenden „Danke“ zu sagen für ihren unermüdlichen Einsatz – und ihnen in diesen körperlich und psychisch anstrengenden Zeiten etwas Gutes zu tun. Das ist auf unterschiedlichste Weise immer wieder gelungen. So spendete die o.k. agency 30 T-shirts mit der Aufschrift #staypositive für das Team unserer Cafeteria und entlockte damit vielen Besuchern ein Lächeln. Unsere Mitarbeitenden auf der Intensivstation freuten sich über einen entspannenden Genuss-Moment mit Waffeln von „Wonderwaffel“, und das Team der Linie 1906, die normalerweise Busfahrten zu den Auswärtsspielen des SC Preußen Münster organisieren, spendierte Pizza. Diese zusätzlichen Kalorien im hektischen Stationsalltag wieder zu verlieren, war sicher kein Problem. 40 Paar Laufschuhe, gespendet von truemotionrunning, trugen dazu bei, dass unsere Mitarbeitenden dabei gut zu Fuß waren.

Für all diese Spenden und für viele weitere Zeichen des Dankes und der Anerkennung sagen wir noch einmal ganz herzlich DANKE!!! Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung und sind auch weiterhin immer für Sie da.